Herbstwetter im August

Herbstwetter im August

bild1Nach langer Zeit fand ich endlich mal die Zeit mit meinen Kumpels Volker und Harald im August nach Holland zu fahren.  Volker und Harry haben im Vorfeld schon alles organisiert. So dass es wie Geplant für 3 Tage losgehen konnte. Wir fuhren nachts los so dass wir gegen 9:00 Uhr in Holland ankamen. Ich war überrascht wie viel Wasser es in Holland gibt. Das Wetter war sehr kalt und windig, so, dass wir uns eine Angelstelle suchen mussten, wo es überhaupt möglich war einigermaßen zubild2 fischen. So entschieden wir uns für die Merwede. Dort angekommen und voller Freude ging es sofort los. Nach kurzer Zeit bekam ich schon den ersten Biss, leider war es nicht unser Zielfisch, sondern eine große Brasse, der den Gummi genommen hatte. Viel mehr konnten wir uns am ersten Morgen nicht

Nachmittags entschieden wir uns für einen Platzwechsel, was uns aber auch nicht den gewünschten Erfolg brachte.

Kurz vor Feierabend fingen Volker und ich noch ein paar Zander an einer anderen Stelle, Harry ging an diesem windigen Tag leider leer aus. Von dort aus ging es zurück ins Quartier zu Moniqe, wo wir müde von dem anstrengenden Tag ins Bett fielen.

Ausgeschlafen………. – Wetterbericht angeschaut, was ernüchternd ausfiel, entschlossen wir uns am 2.Tag für das Haringvliet wo wir an einer für Harald und Volker bekannten Stelle slippten. Nach kurzer Fahrzeit mit dem Boot ging es wieder los, dass angeln war durch den starken Wind sehr schwierig, aber dennoch konnten wir an diesem Morgen einige schöne Fische verbuchen.

bild4Nach dem Mittagessen folgte ein erneuter Platzwechsel, was leider keine Fische brachte, wir entschlossen uns deshalb etwas mit Wobbler zuharrywels schleppen. Kaum getan bekam ich einen komisch anfühlenden Biss. Alle lachten (Volker und Harry), als sich herausstellte, dass es sich um einen an einer Aalschnur hängender Aal handelte, welcher noch lebte. Wie befreiten ihn und weiter gings. Ein paar Meter weiter fing ich hintereinander gleich zwei kapitale Barsche. Gab ein toller Drill. Volker und Harry hatten mit Wobbler leider kein Glück, so entschlossen wir uns am Nachmittag für die andere Seite des Flusses, da es dort nicht so windig war, um es wieder mit Gummifische zu probieren. Kaum angefangen ging es los Schlag auf Schlag. Volker und Harry fingen etliche kampfstarke Zander auf Gummi. Am späten Nachmittag bekam ich auch noch ein paar Zander an den Haken. Bis Ende des Tages hatten wir so schon etwa 20 Fische (Für das windige Wetter war das top.) Den Abend ließen wir beim gemeinsamen Grillen ausklingen.

bild3An Tag 3 ging es Wetterbedingt wieder an das Haringvliet, da es nicht wirklich viel besser als am Vortag war. Es war teils sehr schwer an manchen Stellen zu angeln. Der Drift durch den Wind war zu groß, so, dass wir uns immer wieder neue Stellen suchen mussten, die nicht so windauffällig waren. Dort fingen wir den ein oder anderen Zander. Der Tag war durchwachsen. Erst am Abend konnten wir wieder mit Wobbler einige schöne Zander fangen. Wir entschieden uns, diese Stellen noch etwas ausgiebiger mit Gummi abzufischen, was goldrichtig war, so bekamen wir noch etliche Zander, ich meinen Größten ins Boot.

Am Heimreisetag entschlossen wir uns noch an der Waal (dem  Rhein) vorbeizuschauen, weil dieser auf unserem Heimweg lag. Dort angekommen legten wir gleich los. Wir fischten etliche Buhnenköpfe, dass nicht so einfach war ab mit Erfolg. Mehrere bild5Zander konnten wir so landen. Nach einem Platzwechsel, bekam Harry einen Hammerbiss, die Rute bog sich zum Halbkreis, dass muss ein riesiger Zander sein meinte Volker, aber letztlich entpuppte sich der Großzander als ein schön gezeichneter Wels. Dies war auch gleichzeitig unseren letzten Fisch, so machten wir uns mit…………auf die Heimreise.

Wir hatten zusammen vier super schöne Tage. Für mich war es einer meiner schönsten (und lustigsten) Angeltour.

Seht euch die Bilder an.

Bis bald zum nächsten Trip.

Günther