Holland II 2014

Holland 2014 die Zweite

Als wir am ersten Sonntag nach Ende der Schonzeit im Hafen Wörth unterwegs waren, kam spontan die Idee auf, mal wieder nach Holland zu fahren. Nachdem wir uns alle Urlaub genommen hatten, konnte es Donnerstagsnacht losgehen. Da in Den Bommel wo wir normalerweise unterkommen alles belegt war wurden wir in Willemsstad fündig und konnten uns dort für 2 Tage in einer Ferienwohnung einmieten. Wir hatten geplant an den 3 Tagen 3 verschiedene Gewässer zu befischen um dort Erfahrungen zu sammeln. Der Wetterbericht sagte über 30 Grad voraus was uns ein bisschen Sorgen machte.

Tag 1 Hollands Diep

bild1Nach einer durchgefahrenen Nacht kamen wir gegen 6 Uhr an der Slipstelle an und ohne viel Zeit zu verlieren ging es gleich aufs Wasser. Den ersten Tag wollten wir im Hollands Diep fischen und schon nach ein paar Minuten bekam ich den ersten Biss. Nach kurzem Drill konnte ich einen mittleren Hecht fangen. Wir hatten ständig gute Fische auf dem Echolot aber irgendwie wollten die Fische nicht so richtig beißen. Nach einigen Stellungwechseln fanden wir zwischenzeitlich immer wieder aktive Fische und Jochen konnte unter anderem auch den größten Fisch der Tour mit 74 cm fangen. Abwechselnd konnten wir immer mal wieder ein Zander fangen. Die Durchschnittsgröße der gefangenen Fische war gar nicht so schlecht an diesem Tag. Das Wetter entwickelte sich wie für das Wochenende vorhergesagt zur Hitzeschlacht und so beschlossen wir gegen 15 Uhr der brutalen Hitze und dem fehlenden Schlaf Tribut zu zollen und erstmal an den Campingplatz zu fahren um unsere Unterkunft zu beziehen. Da wir alle froh waren ein bisschen Schlaf zu bekommen beendeten wir den ersten Angeltag am frühen Abend mit einer kleinen Grillrunde und sammelten bei einem kalten Schorle Kraft für Tag 2 an dem wir auf der Nieuwe Merwede fischen wollten.

Tag 2 Merwede

Nachdem der Schlaf aus der durchgefahrenen Nacht aufgeholt war, konnte es früh am Morgen Richtung Merwede losgehen. Nach ca. 45 km kamen wir an der gut besuchten Slipstelle an, es waren bereits 5 Boote auf dem Fluss unterwegs. So konnten wir ohne Wartezeit unser Boot zu Wasser lassen und gleich nach dem Flachwasserbereich mit dem Angeln beginnen. Wir suchten Spots zwischen 5-6 m und schon beim 2. Platz konnte ich den ersten Zander haken, der wie schon am Vortag wieder auf einen Fransenköder biss. Den Vormittag über fischten wir viele Buhnenköpfe ab und konnten auch einige Zander fangen. Allerdings war die Durchschnittsgröße kleiner als am Vortag im Hollands Diep. Gegen die Mittagszeit wurde die Hitze unerträglich und wir fuhren an die Slipstelle zurück um uns für eine Pause mit kalten Getränken aus Jochens Bus zu versorgen. Bei dieser Gelegenheit lernten wir Frank und Thorsten kennen, die den Angeltag wegen der Hitze bereits mit über 30 Fischen für beendet erklärten und die Heimfahrt antreten wollten. Nachdem wir noch einige Tipps und Tricks zum Gewässer von den Beiden bekamen, ging es für uns noch einmal aufs Wasser. Auf diesem Wege nochmals Danke an die Beiden. Es folgte eine richtig gute Beissphase in der wir viele Bisse bekamen und 12 Fische kurz ins Boot zum Fototermin holen konnten. Gegen 20 Uhr machten wir uns auf den Weg in unser Ferienhaus und gingen mit über 20 gefangenen Fischen zufrieden in den gemütlichen Teil des Abends über.

Tag 3 Waal

Am dritten und letzten Tag unseres Trips wollten wir es mal wieder an der Waal probieren undbild2 hofften auf einen ähnlich guten Tag wie an der Merwede. Nachdem wir das Haus geräumt hatten und zur Abfahrt bereit waren, setzte plötzlich Regen ein. Als wir an der Slipstelle ankamen, hörte der Regen auch schon wieder auf und kurz danach war wieder Ententeichwetter mit 30 Grad. Wir erlebten ein komplettes Kontrastprogramm zum Vortag. Auf dem Echolot waren fast keine Fische zu finden und wir bekamen ganz spärlich ein paar Bisse, die allerdings sehr schwer zu verwerten waren. Als wir uns gegen 15 Uhr mit nur 3 Fischen entschlossen die Heimreise anzutreten, waren es so um die 35 Grad und wir waren froh in den Genuss der Klimaanlage in Jochens Bus zu bekommen. Für uns war es mal wieder eine Super-Angeltour bei der wir 3 komplett unterschiedliche Gewässer befischen und kennenlernen konnten. Hervor zu heben ist einmal, dass wir bei jeder in Holland unternommenen Tour eine Gemeinschaft und Offenheit unter Anglern, auch von einheimischen Anglern erleben durften, wie man sie bei uns so nicht kennt. Eine weitere Tour Richtung Holland ist bereits für das Spätjahr in Planung und bei dieser Tour wird es auch bestimmt nicht mehr so heiß sein, was bei dieser Tour zu einem echten Problem wurde.

 

 

Wir werden euch weiter berichten!

Harry