Holland III 2014

Holland 2014 Herbsttour

 

Nach einiger Planungszeit stand Anfang Oktober unsere dritte Holland in 2014 an. Dieses Mal wollten auch Bjoern und Hans mit, denen Tjeerd unser holländischer Freund auf seinem neuen Marcraftboot zwei Plätze zur Verfügung stellen konnte. Geplant war an den drei Tagen auf drei verschiedenen Gewässer zu fischen um unsere Gewässerkenntnisse in Holland zu erweitern. Als Unterkunft hatten wir dieses Mal den Bauernhof de Boterbloem in Amerongen gewählt da dieser recht zentral für unsere Gewässerwahl liegt, zu erwähnen ist das sehr gute Frühstück dort.

 

Tag 1 Waal

bild3Nach etlichen Buhnen und verlorenen Ködern war es Jochen der den ersten Biss verwerten konnte und einen kleinen Zander kurz an Bord holen konnte. Zwischendurch trafen wir uns immer wieder mit Tjeerd, Hans und Bjoern um zu erfahren wie es bei Ihnen so läuft, aber auch sie hatten Probleme die aktiven Fische zu finden und fingen nur gelegentlich mal einen Fisch. Nach etlichen gefahrenen(ca.30 Km) und abgefischten Kilometern ging der erste Tag mal wieder viel zu schnell zu Ende, und als wir kurz bevor es dunkel wurde an der Slippe ankamen hatten wir auf unserem Boot 10 und unsere Kollegen 13 Fische gefangen. Nachdem wir nach einer kurzen Autofahrt an unserem Quartier ankamen machten wir uns wieder ein wenig frisch und gingen anschließend noch in das nahe gelegene Dorf um eine Pizza zu essen. Nach dem Essen und einem Schlummertrunk war jeder froh endlich ein paar Stunden Schlaf zu bekommen, so eine durchgefahrene Nacht geht doch nicht mehr spurlos an einem vorüber.

 

Tag 2 Lek

bild1Als wir nach kurzer Anfahrt gegen halb 9 an der Slippstelle ankamen und das Gewässer das erste Mal sahen waren wir uns gleich einig , der Lek ist ein richtig schönes Gewässer mit wesentlich weniger Schiffsverkehr als zb. die Waal und mit vielen angrenzenden Seen. Nach kurzer Lagebesprechung slipten wir unsere Boote und fuhren die ersten vielversprechenden Plätze an und fingen an die Buhnenkessel undbild5 tieferen Löcher abzufischen. Volker konnte auch recht schnell 2 kleinere Zander fangen was uns zusätzlich motivierte, aber außer einem besseren Hecht von Jochen konnten wir unser Fangkonto nicht weiter erhöhen. Aufgrund der Beissflaute beschlossen wir den ca.5 Meter tiefen Kanal mit unseren tieflaufenden Wobblern nach Fischen abzusuchen was auf beiden Booten recht schnell zum Erfolg führte. In der Folge konnten wir einige dicke Barsche bis 48 cm fangen, und auch 2 Hechte waren noch dabei. Auf dem Rückweg kamen wir an dem Eiland van Maurik vorbei das aus unzähligen kleinen miteinander verbundenen Seen besteht. Die Seen sind wesentlich tiefer als der Kanal und waren zu diesem Zeitpunkt voll mit Fisch, in der letzten verbleibenden Stunde konnten wir noch einige schöne Hechte und Barsche fangen und Tjeerd verlor noch einen richtig schönen Zander. Mit einem richtig schönen Sonnenuntergang ging dann auch unser zweiter Angeltag mit ca. 25 gefangen Fischen in einem Gewässer zu Ende in dem wir auf keinen Fall das letzte mal gewesen sein werden. Abends gingen wir dann wieder ins Dorf zum Essen und tranken anschließend mit den an diesem Tag angereisten originalen Schalkern Anglern noch einen Pfälzer Schorle.

 

Tag 3 Amsterdam Nord – Ostseekanal

bild6Für die Anfahrt benötigten wir ca. 1 Stunde und uns erwartete in Amsterdam eine der besten Slipstellen die wir bisher gesehen hatten. Der Kanal ist durch Industrie geprägt und war der totale bild4Gegensatz zu dem am Vortag befischten Lek, Tiefen bis 16 Metern und eine Unterströmung die uns so einige Probleme mit dem vertikalen machte. Aber nach einiger Anpassungszeit kamen wir immer besser zu Recht. Das Wetter hatte sich gegenüber den Vortagen auch gedreht und es begann zu regnen, das angeln an sich war allerdings recht kurzweilig da wir alle einige Bisse hatten und auch einige Zander und Barsche fangen konnten nur die Durchschnittsgröße hätte gerne besser sein können. Da an diesem Tag noch die Heimreise anstand beendeten wir gegen 17 Uhr unseren Angeltrip und machten die Boote Reisetauglich. Nach der Verabschiedung von Tjeerd starteten wir Richtung Heimat, während den 550 Kilometer die Jochen uns souverän nach Hause fuhr hatten wir genügend Zeit die 3 Tage Revue passieren zu lassen und Pläne für unseren nächsten Trip zu schmieden. Insgesamt ein richtig toller Trip nach Holland bei dem wir wieder viele Fische fangen konnten und 2 für uns neue Gewässer kenngelernt haben. Eins ist sicher, Holland ist immer eine Reise wert und es gibt noch genügend Gewässer die wir noch kennlernen wollen.

 

Bis dann Harry vom Krautfischerteam